» Wuhletal-Wanderweg in Marzahn-Hellersdorf! - #MaHe

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Informationen Verlauf(Karte)

Der Wuhletal-Wanderweg ist ein rund 16 Kilometer langer Wanderweg in Brandenburg, Marzahn-Hellersdorf und Köpenick. Die gesamte Route führt an einer der grünen Lungen Berlins entlang – der Wuhle. Im folgenden Artikel Staffeln wir den Wuhletal-Wanderweg in mehreren Abschnitten und gehen etwas genauer drauf ein.

» Abschnitt 1: Zwischen Wuhlgraben und Ahrensfelder Berge

Länge: etwa 1,5 Kilometer
Start: Wuhlgraben
Ende: Norden - Ahrensfelder Bergen
Highlights: Eichepark, Wuhlewächter
Wuhlewächter - Eichepark

Der Wuhletal-Wanderweg hat seinen Start an der Gabelung zwischen Wuhlgraben und Wuhle im Brandenburgischen Ahrensfelde. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man diesen Punkt am besten über die Tram-Station Ahrensfelde/Stadtgrenze (Berlin), welche von den Straßenbahnlinien 16 und M8 angefahren wird. Des Weiteren befindet sich in etwa einen Kilometer Luftlinie der S-Bahnhof Ahrensfelde, welcher von der S-Bahn Linie 7 angesteuert wird. Von hier aus führt die Route direkt über die kleine Straße „An der Wuhle“ hin zum Eichepark. Sobald der Eichepark betreten wurde, befindet man sich im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Durch seine schöne natürliche Gestaltung und seiner Nähe zu Brandenburg fällt das jedoch kaum auf. Die Parkanlage durchziehen mehrere Wege aus verschiedensten Richtungen. Der Wuhletal-Wanderweg ist aber auf der gesamten Strecke gut ausgeschildert. Im Zentrum der Parkanlage befindet sich der so genannte Wuhletalwächter, welcher auch ein kleines Aushängeschild für den Eichepark ist. Der Wuhletalwächter ist ein großer 17,5 Meter hoher Kletterfelsen, der von dem AlpinClub Berlin verwaltet wird. Jeder der Kletterausrüstung besitzt, kann diese Kletterfelsen kostenfrei verwenden, jedoch sind die Kletterregeln, die Nutzungsordnung und evtl. Reservierungen von Gruppen zu beachten. Weitere Informationen dazu finden sich auf der offiziellen Webseite des AlpinClub Berlins. Im südlichen Abschnitt, direkt vor den Ahrensfelder Bergen, befinden sich große abgezäunte Weideflächen mit mehreren schottischen Hochlandrindern. Zwischen dem Eichepark und den Ahrensfelder Bergen befindet sich die Wuhle, welche aus westlicher Richtung (vom ehemaligen Klärwerk Falkenberg) kommt.

» Abschnitt 2: Zwischen Ahrensfelder Berge und Gärten der Welt

Länge: etwa 2,6 Kilometer
Start: Norden - Ahrensfelder Bergen
Ende: Gärten der Welt/Eisenacher Straße
Wiesenpark am Wuhletal-Wanderweg

Nachdem die Wuhle überquert wurde, befindet man sich am Fuße der zwei Ahrensfelder Berge. Aufgrund der dichten Bewaldung im unteren Bereich der Berge, lässt sich die Höhe kaum erahnen. Der Wuhletal-Wanderweg führt südlich an dem Berg vorbei, bis zum südlichsten Teil der Ahrensfelder Berge. Hier liegt auch der Hauptweg, um auf die Spitze zu gelangen. Wer hier vorbeikommt und genügend Zeit mitbringt, sollte ruhig mal den Hügel erkunden. Mit einer maximalen Höhe von rund 115 Meter hat man hier einen sehr guten Ausblick über Brandenburg, Marzahn-Hellersdorf und sogar einen großen Teil Berlins. Der zweite, kleinere Hügel besitzt eine Höhe von etwa 101 Meter. Auch von hier hat man einen guten Ausblick. Direkt an den Ahrensfelder Bergen und dem Wuhletal-Wanderweg befindet sich ein kleiner Teich namens Fasanenpfuhl. Dieser dient gerade zu regenreichen Zeiten als Rückhaltebecken für die Wassermassen. Im weiteren Verlauf der Route muss die Hauptstraße Landsberger Allee überquert werden. Nun bieten sich zwei verschiedene Wanderrouten an, entweder östlich der Wuhle oder westlich der Wuhle. Wir empfehlen den Weg westlich der Wuhle, da sich hier der große Wiesenpark befindet. Der Wiesenpark besteht aus vielen großen Wisenflächen, mehreren Spielplätzen, einer kleinen Aussichtsplattform, einigen Skulpturen und vielen weiteren Gestaltungselementen. Die Parkanlage macht einen sehr frischen und modernen Eindruck, da diese erst in den Jahren 2015 und 2016 aufgewertet und neugestaltet wurde. Nachdem der Wiesenpark durchquert wurde, finden sich westlich die Gärten der Welt. Wer hier vorbeischauen will, sollte sich lieber einen ganzen Tag dafür Zeit nehmen. Weitere Informationen zu den Gärten der Welt finden sie auf der offiziellen Webseite der Anlage.

» Abschnitt 3: Zwischen Gärten der Welt und Cecilienstraße

Länge: etwa 1,95 Kilometer
Start: Gärten der Welt
Ende: Cecilienstraße
Highlights: Kienberg, Wuhleteich
Wuhleteich am Wuhletal-Wanderweg

Der dritte Abschnitt des Wuhletal-Wanderwegs führt nicht zu den Gärten der Welt, sondern weiter der Wuhle (genauer der „Neuen Wuhle“) entlang. Der eher unscheinbare Abschnitt liegt im Ortsteil Hellersdorf und wird vor allem durch den Mix von Natur und Plattenbau geprägt. Einerseits ist die gesamte Umgebung sehr grün und natürlich gestaltet, anderseits befinden sich in unmittelbare Nähe ein fünfstöckiger Plattenbau. Die Gebäude machen einen gepflegten Eindruck und wie nahezu alle Plattenbauten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurden auch diese vor einigen Jahren modernisiert und aufgewertet. Nach insgesamt etwa 800 Meter trifft der Wuhletal-Wanderweg auf die Doppelbrücke (auch Entenbrücke genannt). Wer genügend Zeit hat, sollte unbedingt diese Brücke überqueren und den Kienberg besuchen. Das gesamte Areal um den Kienberg wurde im Zuge der Internationalen Gartenausstellung 2017 neugestaltet und aufgewertet. Der Weg nach oben ist asphaltiert und in den Abendstunden ausgeleuchtet. Auf der Spitze des Kienbergs befindet sich eine große Aussichtsplattform, die auch unter dem Namen Wolkenhain bekannt ist. Auch wenn der Kienberg kleiner als die Ahrensfelder Berge ist, besitzt man hier aufgrund der großen Aussichtsplattform einen viel besseren Ausblick auf die Umgebung. An schönen Tagen kann man bis zum Fernsehturm und noch viel weiter schauen. Ein weiteres kleines Highlight was im Zuge der Internationalen Gartenausstellung 2017 errichtet wurde, ist der Wuhlesteg direkt am Wuhleteich. Dieser reicht vom südlichen Fuße des Kienbergs bis hin zum Jelena-Santic-Friedenspark. Der Steg bietet einen tiefen Einblick in die Natur im Wuhletal. Von Kleintieren, Schwänen, Enten und Fischen – hier ist die Natur zu Hause. Direkt hinter dem Wuhleteich führt die Wuhle durch den Rohrbruchpark und fließt im Anschluss mit der „Neuen Wuhle“ zusammen. Von nun an bilden die beiden Flüsse ein gemeinsames Gewässer. Nach dem Wuhleteich führt die Route noch etwa 450 Meter bis hin zur Cecilienstraße.

» Abschnitt 4: Zwischen Cecilienstraße und S- und U-Bahnhof Wuhletal

Länge: etwa 1,45 Kilometer
Start: Cecilienstraße
Highlights: Kaulsdorfer Teiche, Waldgebiet
Kaulsdorfer Teiche am Wuhletal-Wanderweg

Der nächste von uns beschriebene Abschnitt startet an der Cecilienstraße und führt fast schon linear bis zum S- und U-Bahnhof Wuhletal. Direkt an der Cecilienstraße anliegend, befindet sich die Kleingartenanlage „Am Teterower Ring e.V.“. Diese ist aber aufgrund der dichten Bewachsung mit Baum und Buschwerk kaum zu sehen. Etwas weiter folgen östlich drei große Sportplätze des Vereins „Rot-Weiß Hellersdorf 90“. Auf gleicher Höhe des Vereins befindet sich eine kleine Brücke, die in das nahegelegene Waldstück führt. Direkt hinter dem Waldstück liegt das Areal des Unfallkrankenhauses Berlin. Direkt an den Sportplätzen anliegend, folgen die drei Kaulsdorfer Teiche. Dies stammen aus Zeiten, als die Berliner Rieselfelder noch „im Betrieb“ waren. Hier wurden ursprünglich Abwässer abgelassen. Nach dem Verbot aufgrund der hohen Umweltverschmutzung konnte sich das Gebiet erholen und bildet heute ein wunderschönes natürliches Biotop in dem mehrere Tiere und Pflanzen ein zu Hause gefunden haben. In den Kaulsdorfer Teichen lassen sich auch häufig Schwäne mit ihren Jungtieren sehen. Auf der gegenüberliegenden Seite, in dem kleinen Waldstück, befindet sich auch ein kleiner Teich namens Karpfenteich. Auch hier lassen sich oft Tiere wie Vögel, Schwäne und andere Tiere beobachten. Bei einem Besuch, achtet auf die Natur und respektiert sie. Tiere sollten vor allem beim Brüten nicht belästigt werden, gar bewusst gestört werden. Die wunderschöne und einzigartige Natur im Wuhletal soll uns schließlich noch länger erhalten bleiben.

» Abschnitt 5: Zwischen S- und U-Bahnhof Wuhletal und B1 Alt-Biesdorf

Länge: etwa 1,07 Kilometer
Ende: B1 Alt-Biesdorf
Highlights: Biesdorfer Höhe
Biesdorfer Höhe am Wuhletal-Wanderweg

Nachdem der S- und U-Bahnhof Wuhletal durchquert wurde, befinden wir uns zwischen den beiden Ortsteilen Biesdorf und Kaulsdorf. Dieser Part von Marzahn-Hellersdorf ist eher dünner besiedelt. Direkt nach dem Durchgang am Bahnhof liegt der Friedhof Kaulsdorf und wiederum 200 Meter weiter in westlicher Richtung der Friedhof Biesdorf. Nach dem Überqueren der Brücke führt der Wuhletal-Wanderweg am Fuße der Biesdorfer Höhe entlang. Die Biesdorfer Höhe ist der kleinste der drei Erhebungen in Marzahn-Hellersdorf und besitzt eine Höhe von maximal 82 Metern. Wer auch hier wiederum genug Zeit hat, kann die Spitze des kleinen Bergs gerne mal erkunden. Der Weg nach oben (nördlicher Zugang) besitzt mehrere kleine Abschnitte mit Treppen. Für Fahrradfahrer oder auch Familien mit Kinderwagen gibt es einen anderen Aufgang an der westlichen Seite der Biesdorfer Höhe. Der Ausblick ist aufgrund der hohen Baumkronen eher nicht so gut, aber für eine kleine Pause bieten sich die zahlreichen Bänke und Skulpturen auf der Spitze des Hügels gut an. Der weitere Verlauf des Wuhletal-Wanderwegs führt durch einen sehr dicht bewachsenen und im Sommer Schattenspendenden Weg bis zur B1 Alt-Biesdorf.

» Abschnitt 6: Zwischen B1 Alt-Biesdorf und Wuhleblase

Länge: etwa 1,85 Kilometer
Start: B1 Alt-Biesdorf
Highlights: Schmetterlingswiesen
Schmetterlingswiesen am Wuhletal-Wanderweg

Der nächste Abschnitt führt von der B1 Alt-Biesdorf bis hin zum nächsten von der Wuhle durchflossenen Teich. Direkt nach der Hauptstraße befinden wir uns in einem Ein- und Mehrfamilienhausgebiet auf dem Möwenweg. Etwa 660 Meter weiter liegt der Skatepark an der Wuhle. Auf mehreren verschiedenen Elementen können hier Kinder und Jugendliche Tricks mit ihrem Skateboard, Inlaner oder Fahrrad üben. Zum Skatepark gehört auch ein kleines Basketball-Feld, welches ebenfalls rund um die Uhr geöffnet ist. Aufgrund der ruhigen und abgelegenen Lage weiter entfernt von Wohngebäuden gibt es hier auch kein Problem mit der Lärmbelästigung für Anwohner. Das nächste kleine Highlight am Wuhletal-Wanderweg befindet sich direkt neben dem Skatepark. Die Schmetterlingswiesen bilden ein riesiges Areal, welches vor allem im Frühling und Sommer in voller Pracht erstrahlt. Die vielen Wildgewächse locken eine Vielzahl von Insekten wie zum Beispiel Schmetterlinge, von denen der Park auch seinen Namen hat, an. Die Parkanlage am Wuhletal-Wanderweg breitet sich über fast 700 Meter (bis zur Apollofalterallee) aus und besitzt eine maximale breite von 360 Meter. Damit gehören die Schmetterlingswiesen zu einer der größten Parkanlagen im Bezirk. Der weitere Verlauf des Wanderwegs führt immer weiter in den Süden von Marzahn-Hellersdorf. Bis zur Wuhleblase sind es nochmal etwa 800 Meter, dieser Abschnitt wird weiterhin vor allem durch Ein- und Mehrfamilienhäuser, einigen Spielplätzen und vor allem viel Natur geprägt.

» Abschnitt 7: Zwischen Wuhleblase und Wuhlebecken

Länge: etwa 1,05 Kilometer
Start: Wuhleblase
Highlights: Wuhleblase
Wuhleblase am Wuhletal-Wanderweg

Dieser Abschnitt des Wuhletal-Wanderwegs startet direkt an der Wuhleblase. Die Wuhleblase ist ein kleiner Teich der von der Wuhle durchflossen wird. Das Wasser in dem kleinen Gewässer ist meist sehr trüb und besitzt eine leichte Grünfärbung. Viele Anwohner gehen hier gerne Angeln oder ruhen sich am Ufa des Teiches etwas aus. Nach Erfahrungsberichten finden sich hier vor allem Hechte, Aale, Karpfen und Barsche. Das Gewässer ist ein offizielles Angelgewässer des „Deutschen Angelfischerverband e.V.“ und jeder der eine gültige Angelkarte besitzt, kann hier Angeln gehen. Der Wuhletal-Wanderweg führt weiter in südlicher Richtung direkt zum Wuhlesee (auch Wuhlebecken genannt). Auch auf diesem Abschnitt finden sich hauptsächlich Ein- und Mehrfamilienhäuser. Der Wanderweg ist hier auch sehr dicht bewachsen und die Wuhle ist bereits deutlich breiter geworden. Auch zu langen Trockenperioden führt das Gewässer, was in den vorliegenden Abschnitten meist nicht der Fall ist, noch genügend Wasser.

» Abschnitt 8: Zwischen Wuhlebecken und Forum Köpenick

Länge: etwa 3,9 Kilometer
Ende: Forum Köpenick
Highlights: Wuhlebecken, Spielplatz
Wuhlesee am Wuhletal-Wanderweg

Am Wuhlebecken nimmt der Wuhletal-Wanderweg, genauso wie die Wuhle, einen kleinen Umweg um das Gewässer. Dort wo ursprünglich die Wuhle und der See miteinander verbunden waren, findet sich heutzutage eine Schleuse. Diese wurde installiert um das Ökosystem zu trennen und die Wasserqualität vom Wuhlebecken zu verbessern. Der Wuhletal-Wanderweg führt westlich an dem See vorbei. Um den Wuhlesee zu sehen, sollte man sich auf die andere Seite der Wuhle begeben. Gerade im Sommer macht das Gebiet einen sehr natürlichen, idyllischen und abgelegen Eindruck. Bei Anglern ist der See auch sehr beliebt, da man hier mit den gültigen Papieren legal Fische wie Hechte, Aale, Karpfen und Barsche fangen kann. Im Sommer besitzt das Gewässer aufgrund der hohen Nährstoffkonzentration eine starke Grünfärbung. Nach dem Wuhlesee führt der Wuhletal-Wanderweg weiter Richtung Köpenick. Nach etwas über 600 Meter ist die Grenze zwischen Marzahn-Hellersdorf und Köpenick erreicht. Genau an dieser Stelle wird die Wuhle auch durch den Eichenwaldgraben mit zusätzlichen Wasser gespeist. Der Eichenwaldgraben fließt von den Kaulsdorfer Seen aus bis zur Wuhle. Vom Eichenwaldgraben bis hin zum Forum Köpenick ist die Landschaft vor allem von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Spielplätzen und natürlich der Natur geprägt.

» Abschnitt 9: Zwischen Forum Köpenick und Spree

Länge: etwa 1,03 Kilometer
Start: Forum Köpenick
Ende: Spree
Highlights: Forum Köpenick, Spree, Wald

Der letzte Abschnitt vom Wuhletal-Wanderweg führt vom Forum-Köpenick bis hin zum Berliner Hauptstadtfluss Spree und liegt komplett im Bezirk Köpenick. Nachdem das Forum Köpenick passiert und die Hämmerlingstraße überquert verläuft der Wuhletal-Wanderweg am Stadion „An der Alten Försterei“ vorbei. Dieses Stadion gehört der Berliner Fußballmannschaft „1. FC Union Berlin“. Der Zugang zum Stadion liegt an der Straße „An der Wuhlheide“. Rund 120 Meter von der Hauptstraße entfernt liegt auch das Ende des rund 16 Kilometer langen Wuhletal-Wanderwegs. An dieser Stelle steht ein kleiner Paviljong. Das Ufer der Spree eignet sich auch an dieser Stelle sehr gut um zu Entspannen.

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