» #MaHe - Wanderwege in Marzahn-Hellersdorf!

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Egal ob im Sommer, Frühling, Herbst oder sogar im Winter, die Wanderwege in Marzahn-Hellersdorf sind zu allen Jahreszeiten gut besucht. Diese bieten nicht nur die Möglichkeit den Alltag mal vollkommen zu vergessen und in der Natur zu versinken, sondern hier gibt es auch vieles neues zu Entdecken. Anders als einige vielleicht denken, gehört unser Bezirk Marzahn-Hellersdorf zu den „grünsten“ und natürlichsten Bezirke in ganz Berlin. Diese Tatsache wird einen vor allem beim durchqueren einer der zahlreichen Wanderwege in Marzahn-Hellersdorf. Viele Menschen nutzen die gegebene Möglichkeit und joggen, fahren Fahrrad oder laufen ganz entspannt diesen Wegen entlang.

» Wanderwege

Die folgenden fünf Wanderrouten bringen wir euch jetzt mal ein wenig näher.

» Wuhletal-Wanderweg

Länge: etwa 16 Kilometer
Start: Ahrensfelde
Ende: Köpenick / Spree
Ideal für: Fahrrad, Jogger, Familien
Wuhle am Wuhletal-Wanderweg

Der Wuhletal-Wanderweg begleitet die Wuhle von der Gabelung zwischen Alte Wuhle und Wuhlegraben bis hin zur Mündung in die Spree im Bezirk Köpenick. Der früher eher als Abwasserkanal bekannte Fluss ist heute, nach mehreren Renaturierungsmaßnahmen, ein wunderschönes grünes Biotop in Marzahn-Hellersdorf und Köpenick. Auf dem Wanderweg gibt es zahlreiche kleine Highlight, die diese Route besonders interessant machen. Die Ahrensfelder Berge, die grüßte Erhebung in Marzahn-Hellerdorf, findet sich zum Beispiel relativ nah zum Start des Wuhletal-Wanderwegs. Direkt an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg befindet sich diese Erhebung mit einer maximalen Höhe von 114,5 Meter. Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf Marzahn-Hellersdorf, Brandenburg und sogar einen Großteil von Berlin. Eine weitere Erhebung findet sich etwa 2,5 Kilometer weiter. Der Kienberg Berlin, der vor allem wegen der Internationalen Gartenausstellung 2017 sehr an Bekanntheit dazugewonnen hat, befindet sich ebenfalls direkt am Wuhletal-Wanderweg. Aufgrund dieser Gartenschau wurde in dem Kienberg eine etwa 20 Meter hohe Aussichtsplattform erbaut. Von dieser Plattform hat man ebenfalls einen super Ausblick auf Berlin-Brandenburg. Die dritte und letzte Erhebung an dem Wanderweg befindet sich wiederum weitere 2,5 Kilometer entfernt. Dieser Hügel hat den Namen Biesdorfer Höhe und liegt im Landschaftspark Wuhletal. Mit einer Höhe von rund 82 Meter und einer dicht bewaldeten Krone bietet die Biesdorfer Höhe keinen guten Rundumblick. Zwischen Kienberg und Biesdorfer Höhe befindet sich zahlreiche kleine Teiche wie die Kaulsdorfer Teiche oder dem Wuhleteich. Nachdem der Bereich um den Landschaftspark Wuhletal durchquert ist, führt der Wanderweg durch ein riesiges Ein- und Mehrfamilienhausgebiet. Hier dominieren vor allem große freie Wiesen, viele kleine idyllische Häuser, Spielplätze und kleine Wälder. Das nächste kleine Highlight ist die Wuhleblase. Diese ist ebenfalls 2,5 Kilometer entfernt und ist ein kleiner schöner Teich im Herzen von Marzahn-Hellersdorf. Inzwischen ist die Wuhle an dieser Stelle schon deutlich breiter geworden und das Fließen des Wassers ist kaum noch zu erkennen. Nach weiteren 800 Metern trifft man auf den größten See am Wuhletal-Wanderweg. Der Wuhlesee ist gerade im Sommer ein wunderschöner idyllischer Ort in Marzahn-Hellersdorf. Wer will, kann an diesem 6 Hektar großen See eine kleine Angelpause machen oder sich auf einen der zahlreichen Bänken ausruhen. Der letzte Abschnitt bis hin zur Spree führt durch den Bezirk Köpenick. Dieser Part ist sehr dicht bewachsen und bietet vor allem im Sommer viel Schatten und Abkühlung aufgrund der Nähe zum Wasser.

» Wuhle-Hönow-Weg

Länge: etwa 3,9 Kilometer
Start: Wuhletal-Wanderweg (Wiesenpark)
Ideal für: Fahrrad, Jogger, Familien
Wuhle-Hönow-Weg - Weihenpfuhl

Der Wuhle-Hönow-Weg ist ein kleiner Abschnitt des sehr viel längeren Hönower Weges. Der Wuhle-Hönow-Weg erstreckt sich von dem Wuhletal-Wanderweg (oben beschrieben) bis zu U-Bahnhof Hönow. Die gesamte Route ist etwa vier Kilometer lang und führt durch viele grüne Orte in Marzahn-Hellersdorf. Der gesamte Weg besitzt viele Hinweisschilder mit Wegangaben um die Orientierung nicht zu verlieren. Der Wuhle-Hönow-Weg hat seinen Start zwischen den Gärten der Welt und dem Wiesenpark im Berliner Ortsteil Marzahn. Im ersten Abschnitt führt die Wanderroute die Eisenacher Straße entlang, direkt über die Wuhle und die Alte Wuhle. Bereits kurz nach dem Start muss nach links auf die Kyritzer Straße abgebogen werden. Ab jetzt führt der Wanderweg durch mehrere Wohngebiete. Nach der Kyritzer Straße folgt der Havelländer Ring, die Kastanienallee und die Zerbster Straße. Alle Straßen hängen direkt aneinander, wodurch die Route dennoch einen sehr Linealen Weg darstellt. Direkt an der Zerbster Straße befindet sich die Hönower Weiherkette. Die Hönower Weiherkette ist ein Seenverbund aus zwölf kleinen und mittelgroßen Gewässern in einem Waldgebiet am Rande von Marzahn-Hellersdorf. Innerhalb dieses Waldgebietes erstrecken sich mehrere Wege die zum teil befestigte, aber auch unbefestigte Abschnitte besitzen. Das Panorama wirkt sehr natürlich und von der Stadt ist nahezu nichts mehr zu sehen, außerdem ist die Luftqualität auch spürbar besser. Genau in der Mitte der Hönower Weiherkette durchquert das Gebiet die Louis-Lewin-Straße. Im zweiten Bereich der Hönower Weiherkette wird die Landschaft eher von langgezogenen Feldern und vereinzelten Bäumen dominiert. Auf dem Weg befinden sich mehrere kleine Kanäle über die Brücken zum besseren passieren installiert wurden. Das vorläufige Ende findet der Wuhle-Hönow-Weg am U-Bahnhof Hönow. In den Sommermonaten ist der Wald meist sehr dicht bewachsen und bietet viel Schatten. Der Nachteil ist, aufgrund der vielen kleinen ruhigen Gewässern sind Mücken und andere Kleintiere in den Sommermonaten sehr präsent. Des Weiteren trocknen einige dieser kleinen Teiche aus und machen denn keinen besonders guten Eindruck mehr. Optimal ist der Besuch des Wuhle-Hönow-Weges also im Frühling, Herbst oder auch im Winter.

» Hellersdorfer Grabenweg

Länge: etwa 5,5 Kilometer
Start: Wuhletal-Wanderweg (Wiesenpark)
Ideal für: Fahrrad, Jogger, Familien
Hellersdorfer Grabenweg - Regine-Hildebrandt-Park

Der Hellersdorfer Grabenweg hat denselben Start und dasselbe Ende wie der Wuhle-Hönow-Weg, aber besitzt eine ganz andere Streckenführung. Der Start befindet sich zwischen den Gäten der Welt und dem Wiesenpark im Berliner Ortsteil Marzahn. Von dort aus geht es über die Eisenacher Straße bis hin zur Wuhle. Der Hellersdorfer Grabenweg folgt dem Verlauf der Wuhle (ähnlich wie der Wuhletal Wanderweg) bis zum Jelena-Santic-Friedenspark / Kienbergpark. Wer will, kann auch den Wanderweg verlassen und die schöne Aussicht vom Kienberg genießen. Von hier aus sieht man nicht nur Marzahn-Hellersdorf, sondern auch einen großen Teil Berlins und Brandenburgs. Im weiteren Verlauf durchquert der Hellersdorfer Grabenweg den Jelena-Santic-Friedenspark bis hin zur Seilbahnstation an der Feuerwehrwache der Freiwilligen Feuerwehr Hellersdorf. Seit der Neugestaltung in Folge der Internationalen Gartenausstellung 2017 macht der Park einen modernen und sehr gepflegten Eindruck. Von hier aus führt der Weg über die Hellersdorfer Straße, am U-Bahnhof Kienberg vorbei, bis hin zum Hellersdorfer Graben im Park Hellwichstorp. Von dem Hellersdorfer Graben bezieht der Grabenweg auch seinen Namen, alle weiteren Parts der Route führen an diesen Graben (welcher einen kleinen Rinnsal führt) entlang. Im Park Hellwichstorp wurden vor einigen Jahren Ruinen aus einer längst vergangenen Zeit entdeckt, diese Ruinen werden symbolisch durch hohe metallische Wände nachgebildet. Diese befindet sich auf kleinen Erhebungen im Zentrum der Parkanlage. Der Park Hellwichstorp besitzt in Verbindung mit dem Hellersdorfer Grabenweg einen fließenden Übergang in den Regine-Hildebrandt-Park. Dieser Park wurde bis Ende 2010 neugestaltet und macht ebenfalls einen schönen und modernen Eindruck. Der nächste Abschnitt führt über die Riesaer Straße in den Kurt-Julius-Goldstein-Park. Hier bildet der Hellersdorfer Graben mehrere kleine Teiche. Direkt im Anschluss liegt der Park am Hellersdorfer Graben, in dem sich ein kleiner Hügel und eine Aussichtsplattform befindet. Der letzte Part der Route führt durch einige weitere Grünanlagen, vorbei am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße, bis hin zum U-Bahnhof Hönow.

» Rundweg Biesdorfer Baggersee

Länge: etwa 1,5 Kilometer
Ideal für: Fahrrad, Jogger, Familien
Rundweg Biesdorfer Baggersee

Der Rundweg Biesdorfer Baggersee ist, wie der Name es schon richtig vermuten lässt, ein um den Biesdorfer Baggersee führender Wanderweg mit einer Länge vom etwa 1,5 Kilometer. Den Start kann jeder für sich selbst bestimmen, aber der Haupteingang zum Rundweg/See befindet sich direkt am U-Bahnhof Biesdorf-Süd. Vom Eingang aus führt der Weg nach links an dem Strand vorbei. Links vom Weg befindet sich ein Beachvolleyballfeld und einen große Chillout Area mit verschieden Sitzmöglichkeiten. Etwa 400 Meter weiter liegt auf der linken Seite eine Filteranlage um verunreinigtes Regenwasser zu Filtern und dann in den See zu leiten. Auf der rechten Seite befinden sich von hier aus mehrere kleine Uferstellen mit Kiessand. Ein großer Teil der Uferfläche ist jedoch mit Bäumen, Buschwerk und Schilf bewachsen. Am nördlichsten Teil des Rundweges liegt der zweite große Zugang zum Biesdorfer Baggersee. Auf dem weiteren Verlauf des Rundweges befinden sich weitere Uferstellen, ein leicht bewaldetes Gebiet und mehrere Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die Gestaltung wirkt allgemein sehr idyllisch, aber bietet keine besondere Vielfalt wie bei den anderen beschriebenen Wanderwegen. In den Sommermonaten vergnügen sich hier oftmals viele Badegäste, das macht einen entspannten Besuch aufgrund des Andranges und der Lautstärke eher unmöglich. Das Baden in dem Gewässer ist aufgrund der nicht ausreichenden Wasserqualität nicht gestattet. Am besten bietet sich der Frühling, Herbst, aber auch der Winter für einen kleinen Spaziergang um den See an.

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