» #MaHe - Biesdorfer Baggersee - Informationen

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Der Biesdorfer Baggersee (auch Biesdorfer See genannt) ist, wie der Name es schon vermuten lässt, ein künstlich angelegter See im Ortsteil Biesdorf. Das Gewässer hat eine Länge von etwa 450 Meter und misst an der breitesten Stelle etwa 250 Meter. Der Umfang des Sees beträgt etwa 1.200 Meter.

» Der Zugang zum Biesdorfer Baggersee

Der Biesdorfer Baggersee verfügt über zwei Haupteingänge. Der Erste der beiden Zugänge zum See befindet sich an der Kreuzung zwischen Beruner Straße und Debenzer Straße direkt am U-Bhanhof Biesdorf-Süd und der zweite Zugang liegt auf der gegenüber liegenden Seite des Sees, an der Kreuzung zwischen Baggerseestraße und Gladauer Weg. Um das gesamte Gewässer verläuft ein gut ausgebauter Weg der sich perfekt zum Laufen, Joggen oder Fahrradfahren eignet. Für Besucher die den Biesdorfer Baggersee mit dem Auto besuchen wollen, stehen zwischen dem See und dem U-Bahnhof mehrere Parkplätze zur Verfügung.

» Die Umwelt und die Natur am Bisdorfer Baggersee

Der See liegt in einer Ein- und Zweifamilienhaus-Siedlung etwa einen halben Kilometer von dem Biesdorf-Center entfernt. Um das Gewässer herum befindet sich ein gut ausgebauter Pfad, der von einer Baumreihe zwischen See und Weg begleitet wird. In einigen Bereichen wurden fest installierte Liegen aus Holz aufgestellt, auf denen man sich es im Sommer gemütlich machen kann. Südlich von dem See befindet sich sogar mehrere kleine Abschnitte mit einem typischen gelblichen Sandstrand. Der größte Bereich des Ufers ist jedoch mit Bäumen oder Schilf bewachsen. Auf dem See kann man in den Sommermonaten häufig Höckerschwäne und Enten beobachten die dort ihre Jungtiere großziehen. Im Biesdorfer Baggersee leben auch eine Vielzahl von Fischen. Dazu gehören unter anderem Hechte, Zander, Barsche, Karpfen, Schleien, Welse und Aale.

» Der Wasserhaushalt vom Biesdorfer Baggersee

Der See bezieht sein Wasser durch Niederschläge, Grundwasser, und durch Wasser aus Niederschlägen, dass aus der näheren Umgebung über die Kanalisation in den Bisdorfer Baggersee geleitet wird.

» Baden am Biesdorfer Baggersee … erlaubt oder nicht?

Nach offiziellen Angaben ist das Baden im Bisdorfer Baggersee nicht gestattet. Da es nach mehreren Jahren immer noch nicht möglich war die Wasserqualität auf EU-Niveau zu bringen, kann der See nicht freigegeben werden. Diese Tatsache schränkt jedoch viele Besuche nicht ab. Jedes Jahr in den Sommermonaten ist der See nahezu überfüllt von Teenager, Familien und Rentnern die sich dort eine Abkühlung verschaffen wollen. Da der Biesdorfer Baggersee jedoch nicht zum Baden freigegeben ist, werden dort auch keine Rettungsschwimmer aufgestellt. Wer beim Baden erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 25€ rechnen.

» Angeln am Biesdorfer Baggersee

Das Angeln in dem See ist erlaubt, solange man die dafür notwendige Angelkarte besitzt. Die Preise für eine Angelkarte variieren je nach Gültigkeitsdauer.

» Wie entstand der Biesdorfer Baggersee

Der See ist, wie der Name es bereits vermuten lässt, nicht natürlich entstanden. Vor einigen Jahren war das gesamte Gelände noch mit großen Feldern bedeckt. Nachdem sich immer mehr Menschen in dem heutigen Bezirk Marzahn-Hellersdorf niederließen, wurden auch mehr Gebäude und vor allem mehr Baumaterial benötigt. Dies war einer der Gründe die dazu führten das mehrere Abbaugebiete in Marzahn-Hellersdorf entstanden. Wie bei den Kaulsdorfer Seen wurden hier dringend benötigte Rohstoffe abgebaut. Nachdem der Bedarf schrumpfte, konnten die Abbaumaschinen entfernt werden und die Erdgrube der Natur überlassen werden. Nach einige Zeit füllte sich die Grube mit Regen und Grundwasser. Heute hat sich aus dem ehemaligen Abbaugebiet ein natürliches Biotop gebildet.

» Nehmt Rücksicht auf die Natur!

Der Biesdorfer Baggersee ist ein wunderschöner und erholsamer Ort in Berlin. Das soll auch in Zukunft so sein, deshalb verlasst den See immer so wie ihr ihn auch aufgefunden habt. Bei einem Besuch sollten unter keinen Umständen Essensreste oder gar Glas oder Verpackungsreste liegen gelassen werden. Tiere die am Biesdorfer Baggersee leben könnten diese Reste mit etwas essbaren verwechseln und im schlimmsten Fall elendig verenden. Besucher die Hunde mit an den See bringen sollten darauf achten die Hundehaufen ordnungsgemäß zu entfernen.

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